Wie ich mein Glück erreicht habe - radikal offen

In diesem Artikel möchte ich zusammenfassen, wie ich zu meiner Glückseligkeit bekommen bin.

 

In erster Linie geht es mir nicht darum, äußere Umstände für mein Glück verantwortlich zu machen - ganz im Gegenteil. Auf dem Weg zu meiner Glückseligkeit musste ich den Weg ganz alleine gehen. Glückseligkeit ist nicht von externen Umständen abhängig, sondern ist ein Geisteszustand. 

 

Zu diesem Geisteszustand muss man erstmal kommen - ganz ohne andere Menschen. Danach ergeben sich auch die materiellen Dinge.

 

Wie habe ich diesen Prozess begonnen? 

 

Als Erstes musste ich mich von negativen Menschen trennen. Selbstverständlich ist das kein einfacher Weg, sich von Menschen zu lösen. Dies kann die Aufgabe eines Freundeskreises, die Trennung vom Partner oder das Auswechseln des sozialen Milieus bedeuten.Das Leben viel zu kurz und wir haben nur eine beschränkte Zeit auf diesem Planeten - verschwende keinen einzigen Tag. Für meine persönliche Evolution war es von Relevanz, mich von negativen Menschen zu entfernen und mein soziales Milieu neu zu konstruieren. Es dauerte relativ lange, bis ich diese Trennungen vollziehen konnte. Menschen und unsere unmittelbare Umgebung haben einen gravierenden Einfluss auf unser Selbstbild und unser Leben. Es existieren psychologische Studien, die die Ansteckungsgefahr von Emotionen und Verhaltensmustern bestätigen.

 

Ferner hatte ich eine vernichtende Beziehung mit einer narzisstischen Persönlichkeit geführt. Offen gesagt war er ein Nichtsnutz. Ich zog ihn mit all meiner Kraft aus dem Dreck heraus. Ich investierte meine Energie, meine Emotionen, meine Zeit und mein Geld. Am Ende dieser Beziehung war mein Selbstwert komplett zerstört - ich dachte, dass mich niemand mehr haben wollte – kein Mensch. Trotzdem brach ich aus dieser ungesunden Konstellation mit meiner letzten Kraft heraus. Diese Beziehung war die Hölle auf Erden – die Trennung war im Sommer 2016.

 

Geistige Entwicklung beginnt im Kopf

 

Am Ende dieser krankhaften Beziehung - ich weiß es wie heute - schrie ich zu Gott: "Ist es alles? Ist das alles, was ich im Leben verdiene?" Ich war in diesen zwei Jahren der Beziehung in so ein tiefes Loch gerutscht wie nie zuvor in meiner Existenz. Intuitiv verstand ich, dass meine Programmierung respektive meine unbewussten Muster an diesen Lebensumständen schuldig waren. Durch die unbewusste Lebensweise driftete ich Schritt für Schritt in dieser Zerstörung und Dunkelheit. Ich begriff, dass ich meine eigene Macht dadurch zurückerhielt, wenn ich all diese unbewussten Muster auflöste. Dazu war es notwendig, mich in Gebet und Kontemplation zu vertiefen. Ich war mir dessen bewusst, dass ich viel Zeit mit mir allein verbringen musste, um all die Muster meines Lebens an die Oberfläche zu befördern, sie anzuschauen und sie aufzulösen. Gott gab mir die Kraft und die relevanten Erkenntnisse. Es verging kein einziger Tag, an dem ich nicht ein Muster für mich erkannte und zur Auflösung brachte. Ich verstand, welche Verletzungen ich in mir trug, aber auch welche Verletzungen ich anderen Individuen zufügte. Durch das bewusste Betrachten meiner Schattenseiten kreierte ich eine neue Freiheit - die geistige und seelische Freiheit. Heute kann ich mit Gewissheit sagen: Laufe, laufe immer weiter im Leben - egal wie dunkel es ist. Je dunkler und tiefer es ist, desto höher und heller wird dein Aufstieg sein – vorausgesetzt, du gibst nicht auf!

 

Geistiges Wachstum erfordert Entschlossenheit und Mut

 

Durch die Tatsache, dass ich meinen alten Bekannten- und Freundeskreis aufgab sowie mich von dieser destruktiven Partnerschaft befreite, war ich eine Zeit lang ohne Gleichaltrige. Dies ertragen die meisten Menschen nicht und kehren in die gewohnte Umgebung zurück oder klammern sich verzweifelt an neue Menschen. Ich wusste aber intuitiv, das ist für mich nur einen Weg vorwärts gab. Ich wusste, dass ich bereit war, diese Zeit "alleine" zu gehen. Natürlich war meine Familie da und unterstützte mich unverändert, jedoch gab ich meinen ganzen Freundes- und Bekanntenkreis auf. Mir gab das Motto damals viel Kraft: "Die Raben fliegen in der Gruppe, der Adler aber fliegt allein." Es war eine schmerzhafte Zeit - ohne Zweifel.

 

Klare Ziele sind der Kompass im Sturm des Lebens

 

Als Nächstes setzte ich mir ein ganz klares Ziel. Es hatte etwas Zeit in Anspruch genommen, mich in meinem Leben neu zu orientieren und mir klare Pläne zu setzen. Diese Ziele betrafen nicht nur meinen Freundeskreis, sondern auch meine berufliche Ausrichtung sowie meinen Lebenssinn. Ein glücklicher Mensch braucht eine konkrete Richtung, ein klar definiertes Ziel in seinem Leben. Für dieses Ziel hatte ich hart gekämpft –ich absolvierte nach meinem Studium des Wirtschaftsingenieurwesens zahlreiche andere Kurse respektive Studien. Ich arbeitete sehr hart und sehr diszipliniert. Von der Persönlichkeitsentwicklung kannte ich den Spruch: "Erfolg bedeutet, eine Zeit lang zu leben wie keiner will, um danach so zu leben, wie es sich jeder gern wünscht". Ich wurde von meinen eigenen Verwandten (Verwandte sind nicht meine Familie) ausgelacht, dass ich Tag und Nacht arbeitete –während sie Festivitäten feierten und sich dem Amüsement hingaben.

 

Die eigene Meinung ist wichtig - ignoriere unsachliche Kritik

 

Sie sagten oft zu mir:" Was hast du denn im Leben erreicht? Trotz Uni-Abschluss kein guter Job." - das ist nur ein Statement aus den ganzen Sprüchen. Als ich dann aber meinen absoluten Traumjob erkämpft hatte, nach Frankfurt umzog und ein neues Leben begann, verstummten genau diese Menschen. Keiner von ihnen lacht mehr. Ich kann versichern, dass sie noch mehr verstummen werden. Meine jetzige Lebenssituation ist voller Großartigkeit, aber das ist erst der Anfang. Ich bin seelisch, geistig und körperlich geheilt, habe eine erfüllende Beschäftigung und befinde mich gerade auf der Startbahn für ein noch besseres Leben. Ich beginne erst jetzt, Geschwindigkeit sowie Momentum aufzubauen und mein Leben noch besser zu gestalten – ich habe viele Projekte, die ich realisieren werde. Ich will eine Spur hinterlassen, vor allem in den Herzen der Mitmenschen. Ich will jedem Einzelnen Mut und Hoffnung schenken. Rückblickend bin ich für alle Umstände sowie Probleme sehr dankbar, vor Allem meinem Ex-Freund. Erst dadurch, dass mein falscher Selbstwert zerstört war, konnte ein neuer Selbstwert auf solidem Fundament entstehen. Danke.

 

Noch ein Wort zum Schluss: Ein Leben ohne Schmerz - ist dein Leben ohne Wachstum. Betrachte den Schmerz nicht, wovor du ausweichen musst, stell dich sogar diesem – und du wirst dich neu erkennen.

 

 

Negative Menschen machen dich unglücklich – vermeide sie

 

Einflussreiche soziologische Theorien sehen die Hauptgründe für Jugendkriminalität in negativen Einflüssen von Gleichaltrigen wie den Freunden oder der Clique. Es ist im Bereich des Möglichen, dass ein Jugendlicher - der bisher nicht negativ auffällig war - sich mit Drogenabhängigen anfreundet und ebenso dem ruinösen Konsum verfällt. Diese Forschungen demonstrieren, dass eine gescheiterte Erziehung von Kindern nicht immer eine mögliche Ursache für Negativität ist - vielmehr kann es ein Resultat aus dem gesellschaftlichen Umgang sein.

 

Schlechter Umgang beeinflusst uns - immer

 

Weiterhin berichtet www.businessinsider.de von den fatalen Auswirkungen negativer Menschen auf unser Leben, so heißt es wortwörtlich: "Und Neurowissenschaftler haben festgestellt: Wir bringen uns in körperliche Gefahr, wenn wir uns mit negativen Menschen umgeben. Das fängt beim Stress an: Stress, keine Überraschung an dieser Stelle, schadet uns. Nicht nur psychisch, weil wir zu weich sind, zu emotional. Stress schadet unserem Körper. Das Herz schlägt schneller, Arterien verkalken, es drohen Schlaganfall und Herzinfarkt. Unsere Verdauung leidet, wir werden fett, reizbar, bekommen Pickel und die Haare fallen aus." Schlechter Umgang resultiert nicht nur in einer schlechten Laune, sondern blockiert unsere kognitiven Fähigkeiten. Experimente konnten beweisen, dass wir unter Stress, Depression und Kummer alle anfallenden Aufgaben signifikant schlechter erledigen.

 

Pessimisten küsst man nicht - Meiden!

 

Pessimistische Menschen geben oft den Umständen, der Politik, der Wirtschaft, den Ehegatten, den Kollegen usw. die Schuld. Den Menschen fällt es schwer, zu realisieren, dass sie die Macht über das eigene Verhalten und das Leben haben. Meiner Erfahrung nach sind negative Menschen nicht an einer Änderung ihrer Denkweise interessiert. Sie klagen, betreiben Selbstzerstörung, beschuldigen und nörgeln ohne Einsicht. Vielmehr habe ich Impression, dass sie in dem Schlamassel und dem Dreck baden möchten. Sie suhlen sich regelrecht in der Dunkelheit. Ergo macht es keinen Sinn, die Überzeugungen von Pessimisten ändern oder diese Charaktere retten zu wollen. Die einzige Möglichkeit ist es, diese Individuen weitgehend aus dem Weg zu gehen. Dies kann die Aufgabe eines Freundeskreises, die Trennung vom Partner oder das Auswechseln des sozialen Milieus bedeuten. Meines Erachtens ist das Leben viel zu kurz und wir haben nur eine beschränkte Zeit auf diesem Planeten. Für meine persönliche Evolution war es von Relevanz, mich von negativen Menschen zu trennen und mein soziales Milieu neu zu konstruieren.Selbstverständlich kann ich nicht alle negativen menschlichen Wesen meiden, aber ich kann den Umgang mit ihnen auf das Minimale reduzieren.

 

Abschließend formulierte Ernst Ferstl die weisen Worte: "Eine negative Grundstimmung im Denken ist eine Kriegserklärung an das Leben, die ihre fanatischen Anhänger nie mehr in Frieden lässt."

 

 

Ein Link zu einer englisch-sprachigen Studie, die von der Ansteckungsgefahr durch Negativität berichtet: https://www.sciencedaily.com/releases/2007/10/071004135757.htm