Meine Liebe zu Odin

Odin ist im Verlaufe meiner Entwicklung als Heilerin zu meinem Lehrer geworden. Er lehrt mich viele Tugenden und ich habe eine direkte energetische Verbindung zu ihm. Ich liebe Jesus - Jesus ist der auferstandene Gott. Odin ist aber mein weiterer treuer Begleiter. Jesus und Odin sind kein Widerspruch - alle Geschöpfe sind die Kreationen des allmächtigen Gottes.

 

Was ich an Odin verehre:

 

1. Die Liebe zur Weisheit

Odin ist kein Gott, der einem die Antworten schenkt. Er ist der Gott, der dich dazu bringt, die richtigen Fragen zu stellen. Wer Odin liebt, liebt oft auch die Suche nach Wissen – koste es, was es wolle. Er opferte ein Auge für einen Schluck aus Mimirs Brunnen - für die Weisheit, für die Erkenntnis.

 

2. Eine fordernde Beziehung

Odin wird oft als der „Stifter von Unruhe“ bezeichnet. Ihn zu lieben heißt, sich darauf einzulassen. Das Leben bleibt niemals statisch und ist in permanenter Bewegung. Mit Odin kann man keine Bequemlichkeit erwarten. 

 

3. Er fordert Selbstständigkeit.

Er schätzt die Tatkraft mehr als das bloße Gebet. Er ist ein Mentor, der dich manchmal ins tiefe Wasser wirft, damit du schwimmen lernst. Er ist ein harter Gott, aber sehr gerecht.

 

3. Inspiration

Das Wort Odin leitet sich von ódhr ab, was „Inspiration“, „Wut“ oder „Ekstase“ bedeutet. Die Liebe zu ihm ist oft mit kreativen Durchbrüchen verbunden – sei es in der Dichtkunst, beim Schreiben oder in Momenten höchster geistiger Klarheit. 

 

4. Der Schattenaspekt

Odin ist auch ein Gott des Todes und der List. Die Liebe zu ihm erfordert eine gewisse Reife, um auch die dunklen unberechenbaren Seiten des Lebens zu akzeptieren. Es ist keine „blinde“ Liebe, sondern eine, die die Komplexität und die Dunkelheit der Welt bejaht.

 

Odin ist eine Ispiration für alle Völker über alle Zeiten hindurch. Er ist Quelle für Weisheit und Stärke.